SLA 3D-Druck Service (Stereolithografie)

Feine Kanten, keine sichtbaren Schichtlinien und eine Oberfläche nahe Spritzgussqualität: Per Stereolithografie (SLA) fertigt KIT3D GmbH Sichtteile und Prototypen, die bereits aussehen wie das spätere Serienbauteil. Der SLA 3D-Druck Service steht für maximale Präzision, feinste Details und glatte Oberflächen.

Beim Stereolithografie-Verfahren wird flüssiges Kunstharz schichtweise mit UV-Licht ausgehärtet. So entstehen hochauflösende, maßhaltige Bauteile, die sich ideal für funktionale Prototypen, Sichtteile, Kleinserien und komplexe Geometrien eignen.  Für Sie ist SLA immer dann die richtige Wahl, wenn Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Detailtreue wichtiger sind als reine mechanische Belastbarkeit im Funktionstest.

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Oft verwendete Materialien im SLA 3D-Druck Service

Im SLA 3D-Druck verarbeiten wir eine breite Auswahl an technischen Harzen. So wählen wir das Material passend zur Anwendung, Umgebung und Belastung.


Resin V5

Verfügbar in Black, White, Clear & Grey.
Resin V5 ist ein Kunstharz, das das ideale Gleichgewicht zwischen schnellem Druck, hoher Genauigkeit, starken mech. Eigenschaften und einem verlässlichen Arbeitsablauf bietet


Resin ESD

Druckteile aus ESD Resin sind statisch ableitend, haben einen hohen Elastizitätsmodul sowie eine ähnliche Schlagfestigkeit wie ABS.


Resin Fast Model

Fast Model Resin ist Formlabs‘ schnellstes Kunstharz und ermöglicht Druckgeschwindigkeiten von über 100 mm pro Stunde.


Resin V2 Elastic 50A

Elastic 50A Resin V2 ist ein weiches, lichtdurchlässiges Elastomer mit einer Shore-Härte von 50A und eignet sich ideal für die Prototypenentwicklung von Teilen, die üblicherweise aus weichen Gummi- und Silikonmaterialien gefertigt werden.


Resin Flexible 80A

Flexible 80A Resin ist ein starres, lichtdurchlässiges Elastomer mit weicher Haptik und einer Shore-Härte von 80A. Es eignet sich ideal für Prototypen gummiartiger Teile mit der Flexibilität von härterem Gummi oder TPU.


Resin High Temp

High Temp Resin weist eine Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) von 238 °C bei 0,45 MPa auf – die höchste von allen Formlabs-Kunstharzen.


Resin Tough 1500

Tough 1500 Resin ist ein widerstandsfähiges, hautverträgliches Material, das eine ähnliche Festigkeit und Steifigkeit bietet wie Polypropylen (PP).


Resin Tough 2000

Tough 2000 Resin hat eine ähnliche Festigkeit und Steifigkeit wie ABS-Kunststoffe, weshalb es sich ideal für Funktionsteile eignet, die sich schwer biegen lassen und auch dauerhafter Verwendung standhalten.​


Resin Silicone 40A

Silicone 40A Resin ist das erste erschwingliche 3D-Druckmaterial aus 100 % Silikon, basierend auf Formlabs‘ zum Patent angemeldeter Pure Silicone Technology™.


Resin Castable Wax

Castable Wax Resin ist ein Material mit einem Wachsanteil von 20 %, das filigrane Details genau abbildet und glatte Oberflächen liefert. So wird ein zuverlässiger Guss mit null Aschegehalt und vollständigem Ausbrennen gewährleistet.


Resin Rigid 10K

Rigid 10K Resin ist ein hochgradig glasgefülltes Material mit extrem hoher Steifigkeit, das glas- und fasergefüllten Thermoplasten ähnelt. Es ergibt Teile mit einer glatten, matten Oberfläche und einer ausgezeichneten Beständigkeit gegen Hitze und Chemikalien.


Resin Rigid 4000

Rigid 4000 Resin ist ein glasgefülltes Kunstharz mit hoher Präzision, das eine ähnlich Steifigkeit bietet wie PEEK- und PEKK-Thermoplaste. Es ergibt Teile mit einer glatten, matten Oberfläche und einer ausgezeichneten Beständigkeit gegen Hitze und Chemikalien.


Resin Flame Retardant

Flame Retardant Resin ist ein mit UL 94 Blue Card zertifiziertes Spezialkunstharz zur Herstellung selbstverlöschender, halogenfreier Teile mit hervorragenden Bewertungen hinsichtlich Brandverhalten, Rauch und Toxizität (FST).


Resin Durable

Durable Resin ist ein biegsames, schlagfestes und gleitfähiges Material für verformbare Teile und reibungsarme Baugruppen. Teile aus Durable Resin sind robust, während sie eine ähnliche Festigkeit und Steifigkeit wie Polyethylen (PE) .


Resin Precision Model

Precision Model Resin ist ein hochgenaues Material zur Fertigung von Zahnersatzmodellen, bei denen die gedruckte Oberfläche zu > 99 % in einem Toleranzbereich von 100 μm zum digitalen Modell liegt.

Ihre Vorteile im Überblick

Mit unserem SLA 3D-Druck Service profitieren Sie von klaren Vorteilen, wenn es auf Präzision, Oberflächenqualität und Detailtreue ankommt. Das Verfahren eignet sich besonders für anspruchsvolle Prototypen, Sichtteile und funktionale Bauteile, bei denen Maßhaltigkeit und Wiederholgenauigkeit entscheidend sind.

Graue SLA-3D-Druckbauteile mit feinen Gewinden, filigranen Strukturen und hoher Detailgenauigkeit
sla-3d-druck-service transparenter Resin Auto Abdeckung Prototyp aus dem SLA Verfahren mit hoher Detailgenauigkeit

Vorteile unseres SLA 3D-Druck Services

Sehr hohe Präzision und Detailauflösung: feinste Strukturen und saubere Kanten, auch bei filigranen Geometrien.
Glatte Oberflächen, nahe Spritzgussqualität: ideal für Sichtteile, bei denen die Optik genauso wichtig ist wie die Funktion.
Große Auswahl an technischen und elastischen Resinen:
von robusten bis hin zu flexiblen, TPU-ähnlichen Materialeigenschaften
Kurze Durchlaufzeiten: Vom digitalen Modell bis zum fertigen Bauteil vergeht wenig Zeit.
Schnelle Verfügbarkeit im Bedarfsfall: Bei dringendem Bedarf ist der Versand häufig noch am selben Tag möglich – etwa für kurzfristige Testreihen, Musterfreigaben oder um einen Stillstand in der Fertigungslinie zu vermeiden.
Geringer Materialverlust durch gezielte Aushärtung:  nur die tatsächlich benötigten Bereiche werden ausgehärtet, das restliche Harz bleibt für den nächsten Druck erhalten.

Kostengünstige FDM-Prototypen

Funktionsweise der Stereolithografie (SLA)

Flüssiges Kunstharz befindet sich in einem Harzbehälter. Bei uns kommt DLP-SLA zum Einsatz: Ein Projektor belichtet dabei jeweils eine komplette Schicht auf einmal, statt sie wie beim klassischen Laser-SLA Punkt für Punkt abzufahren. Das Harz härtet exakt an den belichteten Stellen aus und wird dadurch fest, während das übrige, weiterhin flüssige Harz für die nächste Schicht bereitsteht.

Der Druck erfolgt Schicht für Schicht. Nach jeder gehärteten Schicht bewegt sich die Bauplattform minimal weiter, sodass die nächste Harzschicht belichtet werden kann. Dieser Prozess wiederholt sich, bis das Bauteil vollständig aufgebaut ist. Über die gewählte Schichthöhe lässt sich zusätzlich beeinflussen, wie fein die Oberflächenstruktur ausfällt und wie lange der Druckvorgang dauert. Das Ergebnis: extrem detailreiche, maßhaltige und glatte Bauteile, auch bei sehr filigranen Strukturen und komplexen Formen.

SLA-3D-Drucker Formlabs Form 4L während des Druckprozesses mit Bauteilen auf der Bauplattform

Bei KIT3D GmbH setzen wir für den SLA-3D-Druck moderne Anlagen wie den Formlabs Form 4 ein. Damit fertigen wir präzise Prototypen, Funktionsteile und Serienbauteile für Unternehmen aus Industrie oder Medizintechnik und vielen weiteren Branchen.
Im gezeigten Beispiel werden Orthesen direkt auf der Bauplattform gefertigt.

Mehr über 3D-gedruckte Orthesen
Graue SLA-3D-Druckbauteile mit glatter Oberfläche und präzise gefertigten Verbindungs- und Befestigungselementen

Typische Anwendungen der Stereolithografie (SLA)

Stereolithografie deckt ein breites Spektrum industrieller und gewerblicher Anwendungen ab. Besonders häufig wird das SLA-Verfahren für hochauflösende Prototypen eingesetzt, die optisch und maßlich möglichst nah am späteren Serienbauteil liegen sollen. Auch Sichtteile mit glatten Oberflächen und feinen Details lassen sich damit zuverlässig fertigen, etwa für Präsentationsmodelle, Design-Reviews und anspruchsvolle Funktionsprüfungen. Darüber hinaus eignet sich SLA für Gehäuse, Clips und filigrane Funktionsteile mit hohen Anforderungen an Detailtreue, Maßhaltigkeit und saubere Kanten.

Weitere typische Einsatzbereiche sind medizinische Modelle, Dentalanwendungen und Bauteile für die Labortechnik, bei denen eine hohe Auflösung und präzise Oberflächen gefragt sind. Ebenso können Formen, Urmodelle und Gussmodelle für nachgelagerte Fertigungsprozesse hergestellt werden. Auch Kleinserien komplexer und detailreicher Bauteile lassen sich wirtschaftlich realisieren – vom ersten Prototyp bis zur Fertigung kleiner Stückzahlen. Im Maschinenbau kommt SLA regelmäßig für Funktionsmuster, Gehäusekomponenten und technische Bauteile mit hohen Anforderungen an Oberfläche und Detailgenauigkeit zum Einsatz.

Funktionsdetail eines additiv gefertigten Bauteils aus dem 3D-Druck für die Automobilindustrie mit präziser Aufnahme und konstruktiver Verstärkung.

SLA im Vergleich zu anderen Druckverfahren

Sie sind unsicher, welches Verfahren zu Ihrem Bauteil passt? Hier die wichtigsten Unterschiede zu FDM und SLS:

Was ist besser, SLA oder FDM?

Das hängt vom Einsatzzweck ab. SLA ist besser für Details, glatte Oberflächen und präzise Bauteile. FDM überzeugt bei Kosten, Materialvielfalt und robusten, großen Teilen. Für Sichtteile und feine Strukturen ist SLA klar im Vorteil, für großvolumige, robuste Bauteile liefert FDM oft das wirtschaftlichere Ergebnis.


Mehr über FDM 3D-Druck erfahren

Was ist besser, SLA oder SLS?

SLA überzeugt bei Oberflächenqualität und Detailgenauigkeit. SLS ist besser für mechanisch belastbare Serienbauteile ohne Stützstrukturen. Wenn Optik und Präzision entscheidend sind, ist SLA die bessere Wahl, für funktionale Serienteile mit hoher Belastbarkeit eignet sich dagegen eher SLS.


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Wie stabil ist SLA im Vergleich zu anderen Verfahren?


SLA-Bauteile sind formstabil und präzise, ihre Widerstandsfähigkeit hängt jedoch stark vom gewählten Material ab. Standard-Resins sind spröder als viele Thermoplaste aus dem FDM-Verfahren. Mit Tough, Durable oder High-Temp-Resins lassen sich jedoch sehr belastbare Teile mit guten mechanischen Eigenschaften herstellen, die auch dauerhafter Belastung standhalten.

Weißes SLA-3D-Druckbauteil mit Bohrungen, Aufnahmen und glatter Oberfläche

SLA-Bauteil aus Rigid 10K Resin mit hoher Steifigkeit, präzisen Konturen und glatter Oberfläche

Präzision, die man sieht und fühlt

Feine Details, glatte Oberflächen und passgenaue Ergebnisse: Mit unserem SLA 3D-Druck Service setzen wir anspruchsvolle Bauteile zuverlässig um – vom hochwertigen Designmodell bis zum funktionalen Prototyp oder zur Kleinserie.
Bringen Sie Ihre Idee, Zeichnung oder CAD-Datei mit. Wir prüfen die Anforderungen und entwickeln daraus eine Lösung, die technisch und optisch überzeugt.

SLA-Projekt gemeinsam besprechen

FAQ – Stereolithografie (SLA)

SLA steht für Stereolithography Apparatus. Es bezeichnet ein 3D-Druckverfahren, bei dem flüssiges Kunstharz schichtweise mit UV-Licht ausgehärtet wird. Ziel ist maximale Präzision. 

SLA ist bekannt für feine Details, glatte Oberflächen und sehr hohe Maßhaltigkeit bei Prototypen und Serienbauteilen.

Stereolithografie ist eines der ältesten und präzisesten 3D-Druckverfahren. Ein UV-Laser härtet flüssiges Resin schichtweise aus. So entstehen Bauteile mit sehr glatten Oberflächen und hoher Detailtreue. 

Das Verfahren eignet sich besonders für Designmodelle, Funktionsprototypen und komplexe Geometrien.

SLA ist ein resinbasiertes 3D-Druckverfahren. Ein Laser oder Lichtprojektor härtet Kunstharz gezielt aus. Jede Schicht wird exakt definiert. 

Dadurch entstehen extrem feine Strukturen, saubere Kanten und eine Oberflächenqualität, die nahe an Spritzguss heranreicht.

Das hängt vom Einsatzzweck ab. SLA ist besser für Details, glatte Oberflächen und präzise Bauteile. FDM punktet bei Kosten, Materialvielfalt und robusten, großen Teilen. 

Für Sichtteile und feine Strukturen ist SLA klar im Vorteil.

SLA überzeugt bei Oberflächenqualität und Detailgenauigkeit. SLS ist besser für mechanisch belastbare Serienbauteile ohne Stützstrukturen. Wenn Optik und Präzision entscheidend sind, ist SLA die bessere Wahl. 

Für funktionale Serienteile mit hoher Belastbarkeit eher SLS.

SLA-Bauteile sind formstabil und präzise, aber materialabhängig. Standard-Resins sind spröder als Thermoplaste. Mit Tough-, Durable- oder High-Temp-Resins lassen sich jedoch sehr belastbare Teile herstellen. 

Für Dauerbelastung braucht es die passende Materialauswahl.

Nicht pauschal. SLA ist präziser, FDM oft zäher. Standard-SLA-Resins brechen schneller als FDM-Kunststoffe. Technische SLA-Resins können jedoch ähnliche oder bessere Festigkeiten erreichen. 

Entscheidend ist immer das konkrete Material und der Einsatzzweck.

SLA ist ein 3D-Druckverfahren. SLR ist kein gängiger Begriff im 3D-Druck, sondern wird meist für Spiegelreflexkameras verwendet. Im Kontext der additiven Fertigung gibt es keinen technischen Zusammenhang zwischen SLR und SLA.

Auf Deutsch wird SLA meist mit Stereolithografie übersetzt. Gemeint ist ein Verfahren, bei dem flüssiges Kunstharz durch UV-Licht schichtweise ausgehärtet wird.

Der englische Begriff ist international gebräuchlich und hat sich auch im deutschen Sprachraum etabliert.

Die Druckdauer hängt von Bauteilgröße, Schichthöhe und Material ab. Kleine, feine Teile können in wenigen Stunden fertig sein. Größere oder sehr detailreiche Bauteile benötigen mehr Zeit. 

Häufig kommt noch Nachhärten und Reinigung hinzu.

Es gibt klassische Laser-SLA, DLP-SLA mit Projektoren und moderne MSLA-Systeme mit LCD-Masken. Alle arbeiten mit flüssigem Resin, unterscheiden sich aber in Geschwindigkeit, Auflösung und Belichtungsart. 

Die Wahl hängt von Genauigkeit, Volumen und Durchsatz ab.

Die vollständige Form von SLA lautet Stereolithography Apparatus. Der Begriff beschreibt das technische System hinter dem Verfahren. 

Heute steht SLA allgemein für alle resinbasierten, lichtgehärteten 3D-Drucktechnologien mit hoher Präzision.

ADDITIVE FACTS Maximale Detailpräzision

Mit Stereolithografie (SLA) realisieren wir hochauflösende Bauteile mit extrem glatten Oberflächen – perfekt für Design- und Funktionsmuster.

Geschrieben von: Autoren-Avatar Arthur Kopp
Autoren-Avatar Arthur Kopp
Arthur Kopp ist Gründer von KIT3D GmbH und Experte für industriellen 3D-Druck. Sein Schwerpunkt liegt auf additiven Fertigungsverfahren wie SLS, MJF, SLA und FDM sowie deren Einsatz in Maschinenbau, Automobilindustrie und Robotik.

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