Formlabs Castable Wax Resin 3D-Druck
Formlabs Castable Wax Resin 3D-Druck ist ein wachsgefülltes SLA-Material für filigrane Gussmodelle. Mit 20 % Wachsanteil, hoher Detailauflösung und sehr geringem Ascherückstand eignet es sich vor allem für feine Strukturen im Feinguss, bei denen ein sauber ausbrennendes Druckmodell benötigt wird.

Standard- und Modellharze im Vergleich
Castable Wax Resin für filigrane SLA-Gussmodelle
Das Material ist nicht als mechanischer Endwerkstoff gedacht, sondern als verlorenes Modell im Gussprozess. Es bildet feine Details und dünne Strukturen ab und wird anschließend im Einbett- und Ausbrennprozess entfernt. Der eigentliche Mehrwert liegt daher in Geometriefreiheit und reproduzierbaren digitalen Gussmodellen.
Filigrane Geometrie drucken und so wenig wie nötig nachbearbeiten.
Formlabs empfiehlt, das Gussmodell vor dem Einbetten beziehungsweise Gießen vollständig trocknen zu lassen.
Ausbrennzyklus und Einbettmasse müssen auf das konkrete Gussverfahren abgestimmt werden.
Wo das Material in der Praxis sinnvoll ist
Für Industriekunden zählt nicht der Materialname, sondern ob die Kombination aus Geometrie, Belastung, Oberfläche und Stückzahl zum Projekt passt.
- Filigrane Feingussmodelle
- Schmuck- und Präzisionsguss
- Dünne Draht- und Gitterstrukturen
- Kleine komplexe Gussteile
- Digitale Varianten ohne Modellwerkzeug
Castable Wax Resin – typische Herstellerwerte
Die folgenden Kennwerte stammen aus Formlabs-Herstellerangaben. Sie dienen der Materialeinordnung und nicht als garantierte Eigenschaft jedes gedruckten Bauteils.
| Kennwert | Typischer Herstellerwert |
|---|---|
| Wachsanteil | 20 % |
| Maximale Zugfestigkeit (grün) | 12 MPa |
| Zugmodul (grün) | 220 MPa |
| Bruchdehnung | 13 % |
| Temperatur bei 5 % Massenverlust | 249 °C |
| Aschegehalt (TGA) | 0,0–0,1 % |
| Minimale Schichtdicke | 25 µm |
Hinweis: Herstellerwerte von Formlabs. Castable Wax Resin wird als Gussmodell eingesetzt; der finale Metallguss hängt wesentlich von Einbettmasse, Ofenzyklus, Gießprozess und Geometrie ab.
Wann ist dieses Material nicht die richtige Wahl?
Nicht als funktionales Kunststoffbauteil oder Dauerwerkstoff verwenden. Für größere massive technische Gussmodelle kann je nach Geometrie ein anderes gießbares Material beziehungsweise ein angepasstes Gusskonzept sinnvoll sein.
Bauteil statt Datenblatt auslegen
Angüsse, Entlüftung, Schrumpfzugaben und Gusssimulation gehören zum Gussprozess und sind nicht allein über den SLA-Druck gelöst. Castable Wax Resin muss laut Formlabs nicht nachgehärtet werden; vollständiges Trocknen vor dem Gießen ist wichtig.
Bauteil mit KIT3D besprechen →Häufige Fragen zu Castable Wax Resin 3D Druck
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Wofür ist Castable Wax Resin gedacht?
Für präzise, verlorene SLA-Gussmodelle, insbesondere filigrane Geometrien im Feinguss.
Wie hoch ist der Wachsanteil?
Formlabs gibt einen Wachsanteil von 20 % an.
Muss Castable Wax Resin nachgehärtet werden?
Nein. Formlabs schreibt, dass das Material nicht nachgehärtet werden muss. Vor dem Gießen sollte es vollständig trocknen.
Wie viel Asche bleibt beim Ausbrennen zurück?
Formlabs nennt im TGA-Test einen typischen Aschegehalt von 0,0 bis 0,1 %.
Ist Castable Wax Resin für industrielle Gussteile geeignet?
Es kann als digitales Gussmodell eingesetzt werden. Der komplette Gussprozess muss jedoch auf Legierung, Einbettmasse, Geometrie und Ofenzyklus abgestimmt sein.
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Material, Geometrie und Stückzahl gemeinsam prüfen
Schicken Sie uns CAD-Daten, gewünschte Stückzahl und die technisch relevanten Anforderungen. KIT3D bewertet, ob Castable Wax Resin 3D Druck für das Bauteil sinnvoll ist oder ein anderes SLA-Material besser passt.